Implantate - Risiken nach der Operation

Vorbeugemaßnahmen und eventuelle Störungen im Heilungsprozess nach dem Einsetzen von Implantaten.
  

Die Erfolgsaussichten und das Verhalten nach der Implantierung

In der Regel sollte das Implantat in den ersten 3-4 Monaten keinerlei Belastungen unterzogen werden. Wenn der Patient durch die provisorische Versorgung das Gefühl hat, diese drückt auf das Implantat, sollte umgehend der Zahnarzt benachrichtigt werden. Nach 2-3 Tagen kann der Mundraum dann mit vorsichtigen Mundspülungen gesäubert werden. Rauchen, Tee, Kaffe, Obstsäfte und die Aufnahme von Alkoholischen Getränken sollte unbedingt ganz unterlassen werden. Sobald die Nähte entfernt sind, ist eine sehr sorgfältige Mundhygiene erforderlich und es sollten regelmäßige Kontrollen durchgeführt werden. So wird gewährleistet, dass die Erfolgsaussichten besonders hoch sind.   
 
Zahnarztpraxen und Zahnkliniken in Europa

Eventuelle Komplikationen 

  • Nach dem Einbringen des Implantates können Schwellungen auftreten und leichte Wundschmerzen spürbar sein.
  • Sollten stärkere Blutungen auftreten, können diese mit einem erneuten Vernähen der Wunde behoben werden. Auch kann hier eine operative Blutstillung erforderlich werden und Abhilfe bringen.
  • Vor der eigentlichen Operation versucht der Zahnarzt immer, die optimale Lage des Implantats zu finden und dieses dementsprechend einzusetzen. Allerdings kann es sich auch während der Operation erweisen, dass die Verhältnisse nicht optimal sind und auf den Einsatz der künstlichen Zahnwurzel verzichtet werden muss.
  • Selbst bei der Anwendung der modernsten Technik und bestem Können des Zahnarztes kann es vorkommen, dass ein Implantat nicht richtig sitzt, sich lockert und somit wieder entfernt werden muss. Eine erneute Implantation würde dann nach der Wundheilung wieder anfallen.
  • Wie bei allen anderen operativen Eingriffen kann es auch bei der Implantation zu Störungen der Heilung und Entzündungen in der Umgebung der Wunde kommen. Grundsätzlich kann es nicht immer ausgeschlossen werden, dass bei dem Einbringen unerwartete Probleme auftreten, die zu Verletzungen der Nachbarzähne führen können.
In sehr seltenen Fällen kann es vorkommen, dass der Zungennerv geschädigt wird. Dies ist dann die Folge der Implantation, wenn der Zungennerv durch die Operation im Innenbereich des Unterkiefers in Mitleidenschaft gezogen wurde. Das dann bestehende Taubheitsgefühl an der betroffenen Zungenseite und die Geschmacksstörungen sind in den meisten Fällen nur von vorübergehender Art.