Zirkonium-Implantate  - Metallfreie Implantate

Metallhaltige Implantate lösen bei einigen Patienten allergische Reaktionen aus. Spannungen durch magnetische Störfelder können durch Implantate aus Zirkonium vermieten werden. 
 
 
Bis vor kurzem waren nur Implantate aus Titan auf dem Markt. Hat man dieses Metall in den Kiefer eingebracht, konnte das Störfelder hervorrufen. Erfreulicherweise gibt es jetzt ein neues, metallfreies Material, das Zirkoniumoxid.
 
Implantologie selbst ist bereits ein bahnbrechender Erfolg und Fortschritt in der Zahnmedizin. Nun geht es noch einen revolutionären Schritt in die Zukunft weiter.
 
Zahnärzte und Kliniken in Europa
 
Implantate aus Zirkonium
 
Bisher konnten Implantate aus Reintitan eingesetzt werden – nun hat der Patient die Möglichkeit, sich für Implantate aus metallfreiem Zirkonoxyd zu entscheiden. Vom gesundheitlichen Aspekt aus betrachtet, bietet diese Alternative sogar noch einige wichtige Vorteile mehr als bislang:
  • Keine allergischen Reaktionen
  • Enorme Bruchfestigkeit und keine Korrosion
  • Höchst belastungsfest
  • Resistent gegen jede Art von Säuren
Zirkonium ist ein schlechter chemischer und elektrischer Leiter und widersteht daher problemlos jegliche Temperaturschwankung.
 
Forscher machten zufällig die Neutralität von Zirkonium ausfindig. Konnten von Rein-Titan negative biologische Einflüsse ausgehen, ist dies bei Zirkonoxyd überhaupt nicht der Fall. Bei Implantaten aus Titan ist eine fehlende Transluzenz vorhanden und ein metallisch – gräuliches Durchscheinen im Bereich des Zahnfleischrandes. Zirkonium ist das - weiße Gold - der Implantologie. Eine ideale Möglichkeit für Patienten, die Metall nicht vertragen.

CERCON-Keramik aus Zirkonoxid – metallfreier Zahnersatz

Im Dentallabor wird auf dem neuesten Stand der Technik auch Zahnersatz aus Cercon-Keramik angefertigt. Mit dieser Technologie wird der Wunsch nach metallfreiem, bioverträglichem sowie ästhetischem Zahnersatz erfüllt. 
 
Als Basismaterial für die Herstellung von Cercon-Keramik wird Zirkonoxid verwendet. Bei herkömmlichen Brücken und Kronen werden die Zahnmodelle aus Wachs modelliert und anschließend mit einer Gold- oder Silberlegierung ausgegossen. Auch mit Cercon modelliert der Techniker zunächst, dann jedoch wird das Modell in ein computergesteuertes Gerät gespannt, Krone oder Brücke werden abgescannt. Anschließend wird millimetergenau ausgefräst. Im Sinterofen wird das vollkeramische Stück gebrannt. Auf diese Art lassen sich selbst grazile Zahnbrücken fertigen.
 
Die Vorteile des aus Cercon-Keramik gefertigten Zahnersatzes liegen vor allem in der Bioverträglichkeit. Metallallergien gehören der Vergangenheit an. Festigkeit und Wärmeleitempfinden bieten dem Träger ein Höchstmaß an Angleichung an natürliches Zahnmaterial. Ein weiterer interessanter Aspekt ist die Tatsache, das Kronen und Brücken aus Cercon-Keramik Röntgendurchlässig sind, welcher bei zukünftigen Zahnuntersuchungen eine bedeutende Rolle spielen kann.